Happy Birthday Charles Darwin

Quelle: Wikipedia

Am 12. Februar jährte sich der Geburtstag des Engländers Charles Darwin zum 200. Mal. Die Botanischen Gärten Bonn wählten daher für den Jubiläumsmonat die Patagonische Zypresse (Fitzroya cupressoides), stellvertretend für alle anderen Pflanzen, die im Zusammenhang mit dem Entdecker der Evolutionstheorie stehen, als Pflanze des Monats aus.

Darwins Leben

Charles Robert Darwin wird am 12. Februar 1809 geboren. Als Sohn des wohlhabenden Landarztes Robert Dawin studiert Charles zunächst ohne Erfolg in Edinburgh Medizin. Er wechselt dann nach Cambridge, wo er am Christ College ein Theologiestudium absolviert. Charles Darwin interessiert sich aber mehr für Naturgeschichte und Geologie als für Kirchengeschichte; seine Begabung, naturgeschichtliche Zusammenhänge schnell zu verstehen, hat ihm in Cambridge bereits als Student einen entsprechenden Ruf eingebracht. So kommt es, dass er als Botaniker vorgeschlagen wird, der die Vermessungsarbeiten der Küsten Südamerikas an Bord der HMS Beagle begleiten soll.

Mit dem Freundeskreis auf den Spuren Darwins
Anlässlich des 200. Geburtstages von Charles Darwin stand die bundesweite Woche der Botanischen Gärten unter dem Motto „Darwins Garten - Abenteuer Evolution“. Neben zahlreichen Veranstaltungen in den Botanischen Gärten Bonn luden wir Sie zu einer Studienreise nach England ein. Während des verlängerten Fronleichnam-Wochenendes besuchten wir mit Ihnen einige wichtige Orte aus dem Leben von Charles Darwin.

Während der fünfjährigen Reise, die unter anderem auch die Galapagos-Inseln ansteuert (1835), sammelt er unzählige Mengen an Gesteinsproben, Fossilien, Tier- und Pflanzenpräparaten. Die Auswertung seiner umfangreichen und einmaligen Sammlungen nimmt den Rest seines Arbeitslebens in Anspruch.

Darwin wird zeitlebens von der Frage bewegt, wie Arten entstehen. Am 24. November 1859, also vor 150 Jahren, erscheint sein Buch „Entstehung der Arten“, in welchem er seine Evolutionstheorie vorstellt. Diese steht im Gegensatz zu der vorherrschenden kirchlichen Lehrmeinung von der Unveränderlichkeit der Arten, die aus der Schöpfungslehre abgeleitet wird. Charles Darwin gilt durch seine wesentlichen Beiträge zur Evolutionstheorie als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler überhaupt und ist durch diese Leistung auch im Bewusstsein der Öffentlichkeit immer noch stark präsent.

Darwin stirbt am 19. April 1882 im Alter von 73 Jahren. Er ist in Westminster Abbey in London in unmittelbarer Nähe von Isaac Newton beigesetzt.

 

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