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CITES (Washingtoner Artenschutzübereinkommen) und EG-Artenschutz-Verordnung Nr. 338/97

Das „Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen“ („Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora“/CITES) wurde 1973 in Washington DC/USA beschlossen und bis heute von 172 Vertragsparteien anerkannt. In Deutschland trat das Übereinkommen am 20.06.1976 in Kraft.

CITES dient dem Schutz freilebender Tiere und Pflanzen, die durch internationalen Handel potentiell gefährdet werden. In drei Anhängen sind je nach Grad ihres Schutzbedarfs circa 5000 Tier- und 28000 Pflanzenarten aufgelistet. Hierbei werden nicht nur lebende Exemplare von Tieren und Pflanzen geschützt, sondern auch Teile davon sowie Erzeugnisse wie Lebensmittel, Lederwaren, Felle, Holzprodukte und so weiter. Jeglicher Import und Export von Arten des Übereinkommens beziehungsweise deren Teilen und Erzeugnissen muss durch Genehmigungen autorisiert werden.

Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen wurde 1984 von der Europäischen Gemeinschaft implementiert. 1997 wurde die „Verordnung (EG) Nr. 338/97 des Rates über den Schutz von Exemplaren wild lebender Tier- und Pflanzenarten durch Überwachung des Handels“ erlassen, die den Handel geschützter Tiere und Pflanzen innerhalb der Europäischen Union neu regelt. Die drei Anhänge von CITES wurden hierbei zu vier Anhängen modifiziert und ergänzt.

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