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Phaseolus vulgaris cv. Ruhm vom Vorgebirge

Diese Sorte, eine grünhülsige Stangenbohne, ist noch heute im Handel erhältlich. Sie war früher in Bonn und Umgebung sehr beliebt und wurde vor dem 2. Weltkrieg von einem bekannten Bonner Gemüsezüchter aus der Lengsdorfer Speckbohne gezüchtet, möglicherweise durch Einkreuzen einer Wollbohne.

Da die Bohnen dieser Sorte Fäden haben, wurden sie von den Konservenfabriken in Üdorf und Sechtem an Familien abgegeben, wo sie dann in Heimarbeit entfädelt und zur Konservierung vorbereitet wurden.

Stangenbohnen sind sehr wärmebedürftig und können erst ab Mitte Mai ausgesät werden. Der Anbau erfolgt meistens in Sätzen mit etwa 10 Tagen Abstand, um über einen längeren Zeitraum frische Bohnen ernten zu können. Das Bohren der Löcher mittels einer speziellen Eisenstange und das Setzen der Stangen, welche der Bohne als Rankhilfe dienen, war und ist beim Bohnenanbau eine äußerst mühsame, anstrengende Arbeit.