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Zwergtaucher brütet in den Botanischen Gärten

Nach erfolgter Melbweihersanierung hat sich nach etlichen Jahrzehnten der Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis) wieder eingestellt und erfolgreich bei uns gebrütet.Der mit 25-29 cm Körpergröße kleinste Vertreter aus der Familie der Lappentaucher ist in Mitteleuropa weit verbreitet und auf flache Gewässer mit klarem Wasser und ausreichendem Kleintierleben angewiesen.

Die Hauptnahrung besteht aus Insekten und Kleinfischen, die tauchend erbeutet werden. Zur Brutzeit benötigt er lückige Röhrichtbestände, in die er ein schwimmendes Nest aus Pflanzenteilen baut und durchschnittlich 5 Eier legt, die 20 Tage bebrütet werden. Am Melbweiher können zur Zeit zwei Jungtiere mit ihrem charakteristisch schwarz-weiß gestreiften Kopfgefieder beobachtet werden. Adulte Zwergtaucher sind an ihrer rötlich-braunen Färbung am Hals sowie an einem auffälligen weißen Fleck an der Schnabelbasis zu erkennen.

Auch das Teichhuhn (Galinula chloropus), das durch die Baumaßnahme vertrieben wurde, hat sich wieder eingestellt.

Jonathan Hense


Der Zwergtaucher brütete 2014 in den Botanischen Gärten zum ersten Mal Im Juni 2015 ist er wieder da.