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Gehölzführer

48) Juglans regia cv. Pendula

Bei der Hänge-Walnuss sind die Äste und Zweige in einem kurzen Bogen abwärts gerichtet. Diese Sonderform wurde um 1850 in Waterloo (Belgien) gefunden und von Armand Gothier vermehrt und verbreitet. Heutzutage befindet sie sich nur noch sehr selten in Kultur; KRÜSSMANN (1977: 200) gibt nur noch den Botanischen Garten Bonn sowie Hillier (Südengland) und Wageningen als Standorte an. Es ist uns bislang nicht gelungen, diesen Baum zu vermehren; wir haben daher Reiser an die Walnussveredlungs-Baumschule Anton Schott (Kaiserstuhl) abgegeben, dort wachsen (Sommer 1997) zwei weitere Pflanzen heran, die als Mutterpflanzen für weitere Vermehrungen dienen sollen.

  • Unserem Exemplar (12242) fehlt das Kernholz vollständig, dadurch ist es nicht mehr sehr stabil, ansonsten macht es noch einen vitalen Eindruck. Es ist circa 5 m hoch und hat einen Umfang von 62 cm. Es wurde circa 1940 gepflanzt.
  • Standort: Arb02

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