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Gehölzführer - Magnolia

Magnolien stammen aus Nord-Amerika und Ost-Asien und haben Eingang in beinahe jede Parkanlage gefunden, einige Hybriden finden sich auch in vielen Gärten und bestechen dort durch ihre auffallenden Blüten.

Die Arten der beiden Herkunftsgebiete unterscheiden sich deutlich, die ostasiatischen sind laubwerfend und blühen im Frühjahr, während die nordamerikanischen Sippen immergrün sind und im Sommer blühen. Aus unserer Sammlung von 13 verschiedenen Arten sind besonders bemerkenswert:

56) Magnolia acuminata

Die Gurken-Magnolie stammt aus den östlichen USA und ist bei uns vollständig winterhart. Ihre Blüten sind circa 5 cm lang und grünlich-gelb gefärbt. Der deutsche Name bezieht sich auf die Form und die Farbe der unreifen Früchte. Diese Art wird in den USA forstlich genutzt.

  • Unser Exemplar (11967) ist circa 15 m hoch und hat einen Umfang von 165 cm. Es wurde circa 1908 gepflanzt.
  • Standort: ArbCA

57) Magnolia officinalis

Sie kann bis 22 m hoch werden, bei uns bleibt sie kleiner. Die Blüten sind 15 bis 20 cm groß und weißlich gefärbt. In China wird aus der Rinde seit langem ein heilkräftiger Extrakt gewonnen, deshalb ist diese Art wildwachsend selten geworden.

  • Unser Exemplar (06540) wurde ca. 1995 gepflanzt und ist ca. 3 m hoch.
  • Standort: Arb09

58) Magnolia grandiflora cv. Galissonière

Die Immergrüne Magnolie hat sehr auffallende, bis 20 cm große, weiße, duftende Blüten und ist eine Zierde für jeden Garten. Sie kann in ihrer Heimat zu stattlichen Bäumen heranwachsen. Die Blattoberseite ist glänzend-dunkelgrün, während die Unterseite rostbraun gefärbt ist. Sie ist nur an besonders wärmebegünstigten Standorten bei uns winterhart.

  • Unsere beiden Exemplare (07168, 08587) vor der Süd-Seite des Schlosses wurden an dieser Stelle 1986 bzw. 1988 gepflanzt, sie sind circa 5 m hoch und haben einen Umfang von 36 cm. Sie haben bislang kaum Frostschäden erlitten. Das Exemplar 08587 war 1960 in den Botanischen Garten gekommen und wurde 1986 umgepflanzt.
  • Standort: Schlo

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