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Gehölzführer

69) Pinus bungeana

Chinesische Tempelkiefer

Diese in ihrer Heimat bis 30 m hoch werdende Art zeichnet sich bei älteren Exemplaren (über 20 Jahre) durch ihre schöne, rot, grün und silbergraue, buntscheckige Borkenfärbung aus. Sie entsteht dadurch, dass in jedem Jahr, ähnlich wie bei den Platanen, die Borke in Stücken abblättert. Im Alter wird sie grau. Häufig wächst diese Kiefer mehrstämmig, unser Exemplar ist einstämmig, wahrscheinlich da es zum Schutz in der Nähe einer Gelb-Kiefer (Pinus ponderosa) gepflanzt wurde und mit ihr zusammen in der Konkurrenz um Licht in die Höhe gewachsen ist. Nachzuchten, die wir in der Nähe pflanzten, zeigen schon jetzt mehrere Stämmchen. In China und Japan wird diese Kiefer gerne in Tempelanlagen angepflanzt, woher sie ihren deutschen Namen hat.

  • Heimat: Zentral-China (Szetschuan bis Schansi)
  • Unser größtes Exemplar (01965) ist mit 21,2 m eines der größten Exemplare in Deutschland (Verstl 1997), es wurde circa 1910 gepflanzt und hat einen Umfang von 118 cm. In unmittelbarer Nähe wurden 1970 zwei Exemplare und seit 1991 weitere 9 Bäume gepflanzt.
  • Standort: Arb06

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