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Gehölzführer

13) Albizia julibrissin

Der Schlafbaum oder die Seidenakazie ist in Deutschland nur in besonders günstigen Lagen im Freiland zu kultivieren, aber auch hier sind die Bäume gefährdet. Diese Art gehört zu der tropisch-subtropisch verbreiteten Familie der Mimosengewächse (Mimosaceae) und zeichnet sich zur Blütezeit durch die leuchtenden, weiß und rot gefärbten kugelförmigen Blütenstände aus, wobei der Schauapparat durch die weit herausragenden Staubgefäße gebildet wird. Die Blätter sind doppelt gefiedert, die circa 1 Zentimeter langen Fiederchen werden in der Nacht zu einer Schlafstellung gefaltet, daher der deutsche Name. Ihr Wuchs ist schirmartig wie bei den Akazien.

  • Heimat: Äthiopien, Iran-Japan, Mittel-China
  • Unser Exemplar (15327) auf den Terrassen vor dem Schloss ist 8,4 Meter hoch und ab 80 Zentimeter verzweigt. Es hat einen Umfang an der Basis von 160 Zentimeter und in 2 Meter Höhe von 95 Zentimeter. Gepflanzt wurde es circa 1965.
  • Standort: G2

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