Home | Übersicht | Kontakt | Impressum

Botanische Gärten der Universität Bonn - Telefon: 49-(0)228-735523 - Telefax: 49-(0) 228-739058 - botgart[at]uni-bonn.de

Gehölzführer

14) Araucaria araucana

Die Schmuck- oder Andentanne ist in Deutschland nur bedingt winterhart. In der klimatisch begünstigten Kölner Bucht gedeiht sie jedoch sehr gut. Die ersten Samen gelangten 1795 nach Europa. Sie wurden von Archibald Menzies nach Kew geschickt und stellten eine große Rarität dar. Erst 1844 traf eine weitere, größere Samensendung ein, und die Art wurde in Europa weiter verbreitet.

Interessant ist die Stellung der Blätter. Sie sind circa 3,5 Zentimeter lang, hart, stechend spitz und in dichten Spiralen um die Zweige angeordnet. Die Pflanze ist zweihäusig.

Benannt ist sie nach den Arauca-Indianern, die in Süd-Chile in einer gleichnamigen Provinz leben und die großen nährstoffreichen Samen essen.

  • Heimat: Chile, Südwestargentinien
  • Unser Exemplar (11995) ist eine männliche Pflanze, die seit 1992 blüht. Männliche und weibliche Bäume lassen sich vor der ersten Blüte nicht unterscheiden. Der Baum wurde um 1920 gepflanzt, ist 13,7 Meter hoch und hat einen Umfang von 112 Zentimeter.
  • Standort: Arb08, daneben steht noch eine weitere Pflanze

Zur Gehölzführer-Übersicht | Weiter: Asimina triloba