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Botanische Gärten der Universität Bonn - Telefon: 49-(0)228-735523 - Telefax: 49-(0) 228-739058 - botgart[at]uni-bonn.de

Biotope

Entstehung der Biotopanlage

Bis zum Ende des Jahres 1988 waren die Anlagengrundstruktur in ihren Grundzügen ausgearbeitet sowie erste Entwürfe eines Lageplans der Anlage fertiggestellt.

Die "Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität Bonn" (GEFFRUB) stellte 1991 durch eine großzügige Spende die finanziellen Mittel für eine sachgerechte Realisierung der "Biotopanlage" zur Verfügung.

Im Laufe des Jahres 1992 wurde das Projekt im Rahmen einer Diplomarbeit am Botanischen Institut wissenschaftlich begleitet (STARKE 1993). 

Der Zeitablauf

  • vor 1991
    Erste Planungen
  • 1991
    Verlegung der Abteilungen auf dem zukünftigen Gelände der Biotopanlage
    Erste Gehölzpflanzungen
    Durchführung der wichtigsten Erdbewegungen
    Festlegung des Wegenetzes
    Installation von Wasser- und Elektroleitungen entlang der Fahrwege
    Baggerarbeiten am künftigen Flachwasserbereich und Verlegung der Tonabdichtung
    Bau des Fahrdamms am Melbweiher
  • 1993
    Erdarbeiten, u.a. im Bereich Schluchtweg und Kalktrockenrasen
    Bepflanzung der gewässernahen Bereiche
  • 1994
    Gehölzbereich: Fertigstellung der Buchenbestände (nährstoffreich und -arm) und Traubenkirschen-Erlen-Eschenwald
    Bodenbereitung im Bereich Schwermetallflur, Heidefläche und Sandrasen
    Fertigstellung von Flachwasser- und Verlandungsbereich
    Beginn der Bauarbeiten an der Basaltmauer im Schluchtweg
  • 1995
    Anlage der Felsstandorte mit Kalkstein sowie der Kalktrockenrasen
    Weiterbau und Bepflanzung des Schluchtweges
    Bepflanzung von Schwermetallflur, Sandrasen und Heidefläche
  • 1996
    Installation von Versenkregnern
    Fertigstellung des Schluchtweges sowie der Kalktrockenrasen
    Abschluss der Pflanzarbeiten im Gehölzbereich: Anpflanzung von Orchideenreichem Buchen-, Erlen-Bruch- und Blockschuttwald
    Abschließende Baggerarbeiten im Feuchtbereich: Vorbereitung für Schilfröhricht, Nasswiese und Moorbecken
    Vorbereitung und Anlage einer Frischwiese
    Nachbesserung und teilweise Neuanlage des Wegenetzes
    Beschilderung der Anlage sowie Erstellung von Informationsmaterial
    Nach Abschluss der Bauarbeiten und Durchführung der Erstbepflanzung ist die Anlage in ihrer Grundstruktur festgelegt. Durch Einbringung zusätzlicher Arten können bei Bedarf Veränderungen vorgenommen werden.

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