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Botanische Gärten der Universität Bonn - Telefon: 49-(0)228-735523 - Telefax: 49-(0) 228-739058 - botgart[at]uni-bonn.de

Das Regenwaldhaus

Am Haupteingang beginnt der Rundweg durch das Regenwaldhaus mit großen Nutzpflanzen (zum Beispiel Bananen), Regenwaldpflanzen (unter anderen Riesen-Bambus Dendrocalamus brandisii und Napoleonea vogelii) und Epiphyten, die auf Epiphytenstämmen und an der Felswand wachsen.

Die seltene Regenwaldliane Jadewein (Strongylodon macrobotrys) von den Philippinen wächst an der Glaswand zum Mittelmeerhaus. Die türkisfarbenen Blütentrauben sind eine Pracht.

Das Regenwaldhaus wird regelmäßig mehrmals am Tag vernebelt. Dann wird das Haus in ein unwirkliches Licht getaucht. Aus dem Nebel erscheinen, ganz wie an den natürlichen Standorten, die einzelnen Pflanzen als Schemen. Der Nebel besteht aus reinem Wasser und ist unschädlich.

Ein besonders spannendes Thema sind Täuschblumen. Sie haben spannende Tricks auf Lager, wie sie ihre Bestäuber anlocken, aber nicht entlohnen. Zu ihnen gehört das Osterluzeigewächs Aristolochia arborea. Diese Art imitiert in ihrer Blüte einen Pilz und lockt Pilzmücken an. Diese legen ihre Eier in den Blüten ab und bestäuben die Pflanzen beim Besuch. Aus den Eier schlüpfen zwar Larven, diese verhunger aber, da sie nicht ihre gewohnte Nahrung, einen Pilz, vorfinden.

Pfeiffrösche im Regenwaldhaus

Wir danken Dr. Heinz Schneider, Botanischer Garten Basel, für die Genehmigung, sein Video veröffentlichen zu dürfen.