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Pflanze des Monats September 2003

Die Kiwi

Die Kiwi

Eine der beliebtesten exotischen Früchte ist die Kiwi. Wie schon ihr lateinischer Artname (Actinidia chinensis) verrät, stammt sie aus dem Reich der Mitte, wo sie in bewaldeten Schluchten vorkommt. Die Kiwi ist eine schnell wachsende Liane; es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Besonders schöne Exemplare der „Pflanze des Monats September“ sind im Nutzpflanzengarten der Universität Bonn am Katzenburgweg zu sehen, wo sie zwischen zwei Gewächshäusern wachsen.

Nach Mitteleuropa gelangten die Kiwifrüchte in den 60er Jahren. Zunächst stammten sie meist aus Neuseeland, wo sie seit 1906 angebaut wurden. Heute kommen mehr als die Hälfte der Früchte aus Mittelmeerländern, vor allem aus Italien, Griechenland, Südfrankreich und Spanien. Die Weltproduktion belief sich 1991 auf 745.000 Tonnen.

Die Blüten der Kiwi sind drei bis fünf Zentimeter groß und crèmefarben. Die Pflanzen benötigen sehr viel Wasser, das möglichst gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt sein sollte. Mittlerweile gibt es auch einhäusige Zuchtformen, bei denen männliche und weibliche Blüten auf ein und derselben Pflanze zu finden sind. Sie überstehen den rheinländischen Winter mit nur geringem Frostschutz. Die Früchte werden allerdings nur in besonders schönen Sommern reif.


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