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Botanische Gärten der Universität Bonn - Telefon: 49-(0)228-735523 - Telefax: 49-(0) 228-739058 - botgart[at]uni-bonn.de

Freiland - Die winterharten Pflanzen

Goethea caulifloraLebende Bonner Gartengeschichte
Goethea cauliflora
(Photo: W. Barthlott)

Durch das atlantische, milde Bonner Klima können im Freiland rund 3.000 Pflanzenarten aus den gemäßigten Breiten der Erde kultiviert werden. In der parkartig angelegten Gehölzsammlung (Arboretum) sind ein großes Exemplar der Chile-Tanne (Araucaria araucana), die Nußeiben (Torreya), die Tupelobäume (Nyssa) und die Chinesische Tempelkiefer (Pinus bungeana) mit ihrer auffallend bunten Borke besonders bemerkenswert; alte Exemplare der Sumpfzypresse (Taxodium) aus den Everglades (Florida) stehen am Melbweiher Süd. Ein Kuriosum stellt ein mit männlichen Zweigen gepfropftes Exemplar des Ginkgo (Ginkgo biloba) dar.

In der Systematischen Abteilung werden mit rund 1.200 Arten Verwandtschaftsbeziehungen aufgezeigt: Ordnung in der Vielfalt ist das Motto. Hanfpalme (Trachycarpus fortunei), Passionsblume (Passiflora caerulea) und Kalifornischer Lorbeer (Umbellularia californica) seien stellvertretend genannt. Ein Gang durch diese Abteilung erleichtert das Erkennen von Verwandtschaften und läßt die Grundlinien der Evolution der Blütenpflanzen erahnen.

In der Geographischen Abteilung um das Schloss sind die Pflanzen dagegen nach ihrer Herkunft geordnet. Ein Besuch dieser Abteilung ist im Sommer besonders empfehlenswert.

Die Biotopanlage zeigt die wichtigsten, in der näheren Umgebung Bonns natürlich vorkommenden Pflanzengemeinschaften. Besonders gefährdete Arten sind hier zu sehen.

Das Faltblatt „Die Botanischen Gärten“ kann als pdf-Datei (542 kB) heruntergeladen werden.


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