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Botanische Gärten der Universität Bonn - Telefon: 49-(0)228-735523 - Telefax: 49-(0) 228-739058 - botgart[at]uni-bonn.de

Forschung an den Botanischen Gärten

Neben der Öffentlichkeitsarbeit und der Lehre sind Dienstleistungen im Bereich der Forschung die wichtigste Aufgabe der Botanischen Gärten als Zentrale Einrichtung der Universität Bonn.

Die Gärten stellen den Instituten der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und der Landwirtschaftlichen Fakultät Material für Lehrveranstaltungen zur Verfügung. Traditionsgemäß gibt es dabei eine enge Zusammenarbeit mit dem Nees-Institut für Biodiversität der Pflanzen, das durch den Direktor in Personalunion mit den Gärten verbunden ist.

Forschungsprojekte, die besonders eng mit den Gärten verbunden sind, umfassen vor allem Arbeiten, die sich mit der Stammesgeschichte (Phylogenie, Evolution) und Erfassung der Vielfalt (Taxonomie) der Blütenpflanzen beschäftigen. Dies geschieht zunehmend auch mit molekularen Methoden. Schwerpunkte sind u.a. Epiphyten, Karnivore und altertümliche Blütenpflanzen. Die Kartierung globaler geographischer Muster biologischer Vielfalt ist ein weiterer Schwerpunkt. Von der molekularen Seite werden u.a. austrocknungsresistente Pflanzen untersucht.

Ideengeber war der Garten für außerordentlich viele Projekte: nach dem Vorbild der Natur wurde mit Gartenmaterial der so genannte „Lotuseffekt“ aufgeklärt, ein Paradebeispiel der Bionik, mit dem heute selbstreinigende Oberflächen (z.B. Fassadenfarben) produziert werden.

An den Botanischen Gärten spielt der Erhalt gefährdeter Pflanzen eine bedeutende Rolle. So werden bedrohte Arten des Rheinlandes, z.B. die Frauenschuhorchidee, aber auch schutzwürdige Pflanzen anderer Staaten, in den Gärten kultiviert.

Auch an der Schnittstelle zur Politik besitzt der Bonner Garten durch die Mitarbeit in internationalen Gremien und die von hier initiierten nationalen Programme eine ganz besondere Rolle.

Das Faltblatt „Die Botanischen Gärten“ kann als pdf-Datei (542 kB) heruntergeladen werden.


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